Software Defined Infrastructure in Deutschland 2016 | Research | IDC Germany

mc_software-defined-infrastructure_banner-2

IT-Infrastruktur kann die Anforderungen des Business immer weniger erfüllen
Die in Unternehmen historisch gewachsenen IT-Infrastrukturen können die Anforderungen des Business nach Skalierbarkeit von Ressourcen, Agilität bei der Bereitstellung neuer Services und der Abbildung neuer Geschäftsfelder, besserer Kosteneffizienz und optimiertem Kapitaleinsatz immer weniger erfüllen. Neben funktionalen und Kostenaspekten ist der Faktor Zeit ein immer stärkeres Kriterium bei der Bewertung der Qualität von IT-Infrastrukturen. Hier zeigt sich deutlich: Das Time-to-Market ist zu lang und wird für viele Unternehmen ein starker „Bremsklotz“ für die Weiterentwicklung des Business.

Unternehmen müssen IT-Deployments verändern und modifizieren
Einige Unternehmen haben die Chancen erkannt, die Software Defined Infrastrukturen (SDI) bieten, um das Business mit besseren IT-Ressourcen auszustatten. Die Voraussetzungen haben die meisten IT-Organisationen mit Virtualisierungsprojekten bereits geschaffen. Nach Einschätzung von IDC setzen mehr als drei Viertel aller Unternehmen in Deutschland Virtualisierungslösungen für Server, Clients, Storage oder Netzwerke ein. Nun gilt es aber nicht auf halber Strecke stehen zu bleiben, sondern das Potenzial dieser Lösungen und Technologien in einer Software Defined Infrastruktur zusammenzuführen und damit die Leistungsfähigkeit der IT entscheidend zu steigern.

Virtualisierung, Entkopplung und Orchestrierung der IT-Infrastruktur als Erfolgsfaktoren Software Defined Compute, Software Defined Storage, Software Defined Networking und konvergente Systeme sowie die Orchestrierung und Automatisierung über verschiedene Systeme und Domains sind nach der Virtualisierung der Infrastruktur die nächsten logischen Schritte. Für praktisch alle Unternehmen bedeutet das einen Paradigmenwechsel: Von hardware-orientierter Infrastruktur, deren Komponenten für den jeweiligen Workload nach den Kriterien Leistungsfähigkeit, Performance, Ausfallsicherheit, Kosten und Bedienungskomfort ausgewählte wurde, hin zu einer Hardware, die nicht mehr starr an einen Workload gekoppelt ist, sondern die flexibel an nahezu jede Situation im Unternehmen angepasst werden kann. Mit Hilfe von Management-Tools lassen sich somit ressourcen- und datensensitive Anwendungs-Workloads und Daten beispielsweise für Big Data, Analytics und Simulationen in einer dynamischen IT-Umgebung ausführen, egal ob im eigenen Rechenzentrum oder aus der Cloud.

Digitale Transformation treibt SDI
Für viele Unternehmen steht die Flexibilisierung und Agilität der IT-Infrastruktur ganz oben im Pflichtenheft. Mit starren IT-Ressourcen (Hardware und Architektur) lässt sich die digitale Transformation der Unternehmen und Geschäftsfelder nur unbefriedigend umsetzen. Immer mehr Geschäftsprozesse auf der Kundenseite erfolgen online und realtime. Für die IT bedeutet das auf der einen Seite die Bereitstellung skalierbarer und agiler Ressourcen für cloud- und web-basierte Services sowie native Cloud-Workloads und auf der anderen Seite Unterstützung und Modernisierung der vorhandenen konventionellen System und Anwendungen im Backend wie Datenbanken, Transaction und Batch Processing. Die immer bessere Integration und Orchestrierung dieser unterschiedlichen Systeme wird zum Schlüsselfaktor einer umfassende SDI.

Operations, Services und Management entscheiden über den Erfolg
Die verschiedenen Software Defined Lösungsansätze (Software Defined Compute, Software Defined Storage und Software Defined Networking) miteinander zu verbinden, orchestrieren und automatisieren ist für zahlreiche IT-Organisationen Neuland. Die Frage nach der richtigen Architektur, den geeigneten Management- und Orchestrierungstools und passenden Services können viele CIOs nicht beantworten. Eine aktuelle IDC-Studie über den US-Markt zeigt: Zwar interessieren sich viele IT-Leiter für Open Source, offene Standards und Lösungsansätze (z.B. OpenStack) oder Container-Technologien (z.B. Docker), um eine herstellunabhängige Portabilität zu gewährleisten, auf der anderen Seite vertrauen sie bei geschäftskritischen Anwendungen nach wie vor auf etablierte Anbieter.

Anbieter müssen sich jetzt in einem Wachstumsmarkt positionieren
IDC geht davon aus, dass die Nachfrage nach Software Defined Infrastructure weiter steigen wird. Bis zum Jahr 2018 werden global 70% aller Unternehmen IT-Infrastruktur im Kontext der Digitalen Transformation beschaffen d. h. in letzter Konsequenz: Software Defined Infrastructure. Anbieter sollten daher das dynamische Umfeld nutzen, um sich in diesem Wachstumsmarkt erfolgreich gegenüber dem Wettbewerb zu positionieren.

Der Informations- und Beratungsbedarf in den Unternehmen zu Software Defined Infrastructure ist sehr hoch. Für Software und Service Anbieter, Beratungsfirmen und IT-Dienstleister bieten sich daher gute Erfolgs- und Wachstumschancen. Der Schlüssel zur richtigen Ausrichtung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten ist dabei die Kenntnis über die Anforderungen und Erwartungen von Unternehmen.

IDC wird deshalb ab Februar 2016 die aktuelle Situation, die Trends sowie die zu erwartenden Entwicklungen in Deutschland beleuchten. Dazu werden IT-Entscheider befragt, die sich mit dem Thema SDI auseinandersetzen.

Methodik und Stichprobengröße
IDC wird ab Februar 2016 rund 200 IT-Fach- und Führungskräfte aus Organisationen mit mehr als 500 Mitarbeitern in Deutschland befragen.

Projektstart:
Abgeschlossen

Sehr gerne stellen wir Ihnen unser Projekt sowie den Nutzen für Ihr Unternehmen in einem persönlichen Gespräch vor. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Matthias Zacher
Senior Consultant
Tel.: +49 69 90502-116
E-Mail: mzacher@idc.com

Oliver Marques
Business Development Manager
Tel.: +49 69 90502-120
E-Mail: omarques@idc.com