Internet of Things in Deutschland 2016 | Research | IDC Germany

mc_iot2016_webbanner

IoT transformiert Branchen – und wird im Jahr 2016 neue Geschäftsmodelle hervorbringen
Das Internet of Things (IoT) bietet Unternehmen nicht nur die Möglichkeit, interne Abläufe zu optimieren, sondern auch komplett neue Geschäftsmodelle zu verwirklichen. Das IoT ist somit der Wegbereiter für die Digitale Transformation von Organisationen und deren Branchen. Diesem digitalen Transformationsprozess wird sich in Deutschland kein Unternehmen entziehen können. Das verarbeitende Gewerbe geht im Kontext von Industrie 4.0 hierzulande voran, doch immer mehr IoT Use Cases aus anderen Branchen wie dem Handel, dem Transportgewerbe, der Landwirtschaft oder dem Gesundheitswesen erlangen Marktreife. IDC ist davon überzeugt, dass sich Entscheider jeglicher Branche in diesem Jahr intensiv damit auseinandersetzen müssen, wie sie durch das IoT ihre Produkte, Dienstleistungen und ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln können. Dies wird auch in steigenden Ausgaben deutlich werden, die nach IDC Prognosen um 28% in 2016 in Deutschland deutlich zulegen werden.

IoT-Plattformen werden zum Schlüsselfaktor von IoT-Projekten
Aus Sicht von IDC sind für das Internet of Things entwickelte Plattformen ein zentraler Baustein bei der Konzeption und Umsetzung von IoT-Projekten. Sie ermöglichen das Management der vernetzten Objekte, der Applikationen und der Konnektivität, aber auch die Verarbeitung, das Reporting und die Analyse der Daten. IoT-Plattformen hängen von Natur aus eng mit dem Return on Investment von IoT-Projekten zusammen, da sie das Bindeglied zwischen den IoT Endpoints, der Analytics und den Applikationen darstellen, das für den Kundenmehrwert und fundierte Entscheidungen notwendig ist. In den vergangenen 24 Monaten wurden zahlreiche neue IoT-Plattformen angekündigt. Wir prognostizieren, dass langfristig nur 5 bis 6 Plattformen den IoT-Markt dominieren werden. Für Anbieter also höchste Zeit, ihre bestehenden Dienste stärker an den Bedürfnissen ihrer Kunden auszurichten.

IoT Analytics: Zukünftig nur noch „at the edge“?
Das Volumen von IoT-Daten explodiert seit Jahren und somit rückt die Frage, welche Erkenntnisse und welchen Nutzen Unternehmen aus diesen ziehen können, immer stärker in den Vordergrund. Das Wachstum führt allerdings dazu, dass die Übertragung sämtlicher Daten der vernetzten Objekte in Rechenzentren immer seltener zielführend ist. IDC erwartet, dass immer mehr IoT Daten „at the edge“, also im oder in der Nähe des vernetzten Objektes, verarbeitet und analysiert werden. Dies stellt einen Paradigmenwechsel dar, dem sich insbesondere Analytics-Anbieter, Telkos und Netzwerkanbieter stellen und in ihre Lösungsstrategie einbeziehen müssen.

IoT-Security – eine Herkulesaufgabe für IoT Provider
Die Gewährleistung der Sicherheit und des Datenschutzes ist für deutsche Unternehmen eine Grundvoraussetzung für den Start von IoT-Projekten. IoT-Anbieter müssen sich dem Schutz und der Sicherheit der Daten mit Haut und Haar verschreiben. Dies erstreckt sich von der Speicherung der Daten in der Cloud oder im Rechenzentrum, über die Absicherung am Gateway und der Übertragung bis hin zur Hardware des „Connected Thing“ bzw. Sensor. Bei letzterem existiert der fundamentalste Unterschied zwischen der klassischen IT- und der IoT-Security. Denn die vernetzten Objekte sind in der Regel nicht dafür vorgesehen, neue Software zu erhalten, nachdem sie die Fabrikhalle verlassen. On-Chip Security Features wie Firmware Integrity Monitoring, Self-Defending Embedded Systems oder Self-Authentificating Chipsets sind daher zunehmend nachgefragte Komponenten eines „Thing“.

Partnerschaften für ein erfolgreiches Go-To-Market unerlässlich
IDC ist davon überzeugt, dass IoT-Anbieter ein Partnernetzwerk aufbauen müssen, wenn Sie langfristig im IoT-Markt erfolgreich sein wollen. Doch viele Provider tun sich (bislang) schwer damit, ihre Rolle in dem komplexen und oftmals fremden IoT Ecosystem zu finden. Anbieter haben zunächst auf ihre bisherigen, vertrauten Partner zurückgegriffen. Doch diese standen und stehen vor der gleichen Herausforderung. Um eine erfolgreiche Partner-Strategie zu entwickeln, müssen Anbieter ein deutlich besseres Verständnis über das IoT-Ecosystem und die Anforderungen der Anwenderunternehmen entwickeln. Die Zeit drängt: IDC erwartet, dass der Reifegrad und die Innovationskraft von IoT Partnerschaften in 2016 merklich steigen wird.

Wo beginnen? Wie umsetzen? Unternehmen brauchen Guidance
Viele Entscheider haben die Möglichkeiten durch das Internet of Things verstanden. Doch wie sie Use Cases auf ihr eigenes Unternehmen übertragen können, fällt ihnen nicht selten schwer. Denn in der Regel starten Projekte nicht auf der vielbesagten „grünen Wiese“. Dies behindert Investitionen in IoT Technologie. Anbieter müssen eine Brücke von der Theorie in die Praxis bauen. Der Bedarf an Beratungsdienstleistungen wie Work Shops oder IoT Starter Kits ist daher hoch.

Der Informations- und Beratungsbedarf in Unternehmen zum Internet of Things ist nach wie vor hoch. Für IoT-Anbieter, Beratungsfirmen und IT-Dienstleister bieten sich daher gute Erfolgs- und Wachstumschancen. Der Schlüssel zur richtigen Ausrichtung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten ist dabei die Kenntnis über die Anforderungen und Erwartungen von Unternehmen.

IDC wird deshalb die aktuelle Situation, die Trends sowie die zu erwartenden Entwicklungen in Deutschland beleuchten.

Projektstart:
Abgeschlossen

Sehr gerne stellen wir Ihnen unser Projekt sowie den Nutzen für Ihr Unternehmen in einem persönlichen Gespräch vor. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Mark Alexander Schulte
Senior Consultant
Tel.: +49 69 90502-132
E-Mail: mschulte@idc.com

Laura Hopp
Consultant
Tel.: +49 69 90502-113
E-Mail: lhopp@idc.com

Oliver Marques
Business Development Manager
Tel.: +49 69 90502-120
E-Mail: omarques@idc.com