Future of Work: Trends in Deutschland 2018 | Research | IDC Germany

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Das zukünftige Arbeiten ändert sich grundlegend
Noch nie waren die Veränderungen in der Arbeitswelt so fundamental, vielversprechend und herausfordernd wie heute. Drei Faktoren führen zu einer starken Beschleunigung dieser Entwicklung: Die Nutzung innovativer Technologien im Zuge der Digitalisierung, die demographischen Auswirkungen durch die nachrückende Mitarbeitergeneration und neue Rechtsvorgaben für den Umgang mit Daten und Informationen durch die DSGVO werden das zukünftige Arbeiten im Jahr 2018 und darüber hinaus grundlegend verändern. Unternehmen müssen mit dieser Beschleunigung Schritt halten, denn ein stärker technologiegestütztes Arbeiten wird für ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich sein. Wie die Planungen in den Organisationen aussehen, für welche Technologien Geld in die Hand genommen wird und ob der neue Kollege 2020 tatsächlich Mr. Robotic heißen wird, bringt IDC in Kürze mittels einer großangelegten Befragung im Rahmen ihrer neuen Research Initiative „Future of Work in Deutschland 2018“ in Erfahrung.

Der IT-Arbeitsplatz erweitert sich auf alle Anwender und Fachbereiche
In der Vergangenheit standen insbesondere Wissensarbeiter mit büronahen Aufgaben im Zentrum neuer Arbeitsplatzkonzepte. Mitarbeiter in operativen Bereichen wie Logistik, Einzelhandel, Energieversorgung oder Instandhaltung werden zukünftig auch stärker technologiegestützt arbeiten. IDC erwartet, dass Unternehmen hierzulande das große Optimierungspotential im Blue-Collar-Bereich in den nächsten Monaten verstärkt heben wollen.

Ohne Mobility, Cloud, UCC und Social Collaboration kein moderner Workplace
Die Bereitstellung von Smart Devices, der ortsunabhängige Zugriff auf Software aus der Cloud, virtualisierte Thin-Client-Umgebungen, der einfache und sichere Zugriff auf Dokumente oder auch der Austausch über Enterprise Social Networks sind heute schon Commodity und werden gerade von Mitarbeitern der Generation Y als selbstverständlich vorausgesetzt. Um den Kollegen ein flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten zu ermöglichen, wird die Umsetzung von „Desktop-as-a-Service“-Konzepten in diesem Jahr oben auf der Agenda vieler IT-Entscheider stehen.

Innovative Hardware lässt Mitarbeiter produktiver arbeiten
Innovative Hardware lässt Mitarbeiter produktiver arbeiten: Wir beobachten, dass die Verschmelzung von mobiler und stationärer Arbeit immer weiter zunimmt, getrieben durch innovative Smartphone-Docking-Konzepte oder die Verbreitung von Windows 10. Auch ziehen innovative Devices und Endpoints wie Head Mounted Displays für AR/VR, unkaputtbare Rugged Devices für Blue-Collar-Anwender oder smarte Wearables auch hierzulande in die Firmen ein.

Innovative Technologien verändern Prozesse und Strukturen
Künstliche Intelligenz, Augmented und Virtual Reality oder 3D-Druck verändern komplette Arbeitsprozesse. Organisationsstrukturen müssen neu definiert werden. Wir gehen beispielsweise davon aus, dass 20 Prozent der Wissensarbeiter in Europa in fünf Jahren einen neuen Kollegen in Form eines Smart Agents (oder eine andere KI-Software) haben werden. Dabei ist der Anwendungsfall Nr. 1 der IT-Helpdesk. „Wir freuen uns zu sehen, dass sich gerade deutsche Unternehmen innovativen Technologien und den damit verbundenen Möglichkeiten gegenüber sehr aufgeschlossen zeigen“, sagt Mark Alexander Schulte von IDC, der die neue Initiative federführend begleiten wird.

Sicherheit und Compliance haben im DSGVO-Jahr 2018 oberste Priorität
Ein einheitliches, zentrales Management sämtlicher Endgeräte ist keine Kür mehr, sondern längst Pflichtprogramm. Bestehende Doppelstrukturen und -systeme, die durch eine separate Verwaltung von stationären und mobilen Geräten entstanden sind, sollten durch ein Unified Endpoint Management aufgelöst und künftig vermieden werden. 2018 werden viele Firmen also nicht nur in UEM investieren. Wir erwarten vielmehr, dass sie angesichts der komplexer werdenden Bedrohungslage und der rechtlichen Vorgaben wie eben der in Kürze in Kraft tretenden EU-DSGVO ihre Budgets u. a. auch für Endpoint-Security-Lösungen ausweiten werden.

Anbieter müssen sich jetzt eindeutig positionieren, um es auf die Short List der Anwender zu schaffen
Für Anbieter von Software, Hardware und IT-Dienstleistungen in diesem Themenumfeld bieten sich in den nächsten Monaten sehr gute Anknüpfungspunkte, denn der Informations- und Beratungsbedarf in den Unternehmen über innovative Arbeitsplatzkonzepte und neue Technologien ist ungebrochen hoch. „Um das volle Potenzial abschöpfen zu können, sollten sich die Hersteller und Dienstleister jetzt eindeutig in Position bringen, rät Schulte abschließend.

Projektstatus
Abgeschlossen

Mark Alexander Schulte
Senior Consultant
Tel.: +49 69 90502-132
E-Mail: mschulte@idc.com

Patrik Baumann
Business Development Director
Tel.: +49 69 90502-120
E-Mail: pbaumann@idc.com