Next Gen Endpoint Security in Deutschland 2017 | Research | IDC Germany

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Die umfassende Absicherung der IT-Systeme ist nach wie vor eine der größten Herausforderungen für deutsche IT-Organisationen. Alle Unternehmen sind potenziellen Angriffen ausgesetzt, entweder in Folge ungezielter Attacken oder Aufgrund eines gezielten Angriffs. Neue und permanent verfeinerte Angriffsmethoden, neue Technologien und Infrastrukturen in den Unternehmen und eine immer engere Verknüpfung interner und externer betrieblicher Abläufe mit Informationstechnologie stellt bisherige Sicherheitskonzepte in Frage. Compliance-Anforderungen und der damit verbundene Datenschutz – Stichwort: GDPR – ist in vielen Unternehmen auf die Agenda des Top-Managements gerückt. Viele IT-Entscheider müssen und wollen aus den genannten Gründen die Absicherung ihrer Unternehmen deutlich verbessern

Entscheider und Mitarbeiter stärker im Visier 
Ransomware, Malware, die signaturbasierte Schutzmechanismen aushebelt, Angriffe auf mobile Endgeräte und gezielte Attacken auf definierte Personen oder Abteilungen zwingen Unternehmen zu neuen Sicherheitsarchitekturen und -lösungen und einen ganzheitlichen Blick auf den Information-Security-Lifecycle. Es steht außer Frage: Hacker werden in den kommenden Monaten weiter neue Wege suchen und finden, um an personen- oder unternehmensbezogene Daten zu gelangen. Die Notwendigkeit zur Absicherung von Endgeräten, mobilen Geräten, Apps und Inhalten steigt daher stärker denn je - und damit auch das Potential für Security-Anbieter.

Neue Security Assets zur Absicherung der vernetzten Endpoints erforderlich
Die klassischen Security-Silos Endpoint-, Messaging-, Network und Web-Security können keinen ausreichenden Schutz bieten. Der Anbietermarkt ist aus diesem Grund stark in Bewegung. Auf der einen Seite sind in den vergangenen Jahren Plattform-Anbieter in den Markt eingetreten, die auf nicht-signaturbasierte Schutz-Ansätze setzen, andererseits haben auch die klassischen Security-Anbieter den veränderten Rahmenbedingungen und Herausforderungen Rechnung getragen und ihre Lösungen modernisiert. Alle Anbietergruppen setzen, wenn auch in unterschiedlichem Maße auf Sand-Boxing, Behavioral Analysis, File Integrity Monitoring, Heuristiken, Container-Technologien, Netflow-Analysen und Threat Intelligence.

Eine stärkere Integration bzw. Interoperabilität, Automatisierung, cloudbasiertes Management von Lösungen, SaaS, Recovery-Mechanismen, Verschlüsselung von Daten und verbessertes IAM zählen ebenfalls zu den neuen oder erweiterten Security-Assets.

Der Security-Fokus verschiebt sich — „Detect and Respond“ statt „Prevent und Protect“
Für Unternehmen wird es immer wichtiger, Angriffe frühzeitig zu erkennen und Gründe der Attacken zu verstehen. Nur dann sind sie in der Lage, ihre Schutzmechanismen anzupassen. Der größte Nutzen als auch die größten Risiken liegen in den Daten und Anwendungen, die immer häufiger aus betrieblichen Ökosystemen von Partnern, Lieferanten und Kunden bestehen. Der Endpoint ist die Userschnittstelle zu internen und externen Systemen. Zahlreiche Anwendungen auf dem Endpoint sind stark gefährdet und damit bevorzugtes Angriffsziel von Hackern.

Die relativ offenen Systeme erfordern permanentes Monitoring, kontinuierliche Analyse von Aktivitäten und schnelle Reaktionen, wenn erforderlich. Viele Unternehmen tun sich bei der richtigen Auswahl der Lösungen schwer. Hier ist Unterstützung durch die Anbieter gefragt.

Security-Lösungsansätze ändern sich tiefgreifend – Großes Potenzial für Anbieter
Der Informations- und Beratungsbedarf in den Unternehmen um das Thema Next Gen Endpoint und erweiterte Security-Lösungen ist nach wie vor hoch. Für Security-Anbieter, Beratungsfirmen und IT-Dienstleister bieten sich daher gute Erfolgs- und Wachstums-chancen. Der Schlüssel zur richtigen Ausrichtung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten ist dabei die Kenntnis über die Anforderungen und Erwartungen von Unternehmen.

IDC wird deshalb im Februar 2017 die aktuelle Situation, die Trends sowie die zu erwartenden Entwicklungen in Deutschland beleuchten. Dazu werden ca. 250 IT-Entscheider und Entscheider aus den Fachabteilungen von Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland befragt.

Projektstart:
Februar 2017

Sehr gerne stellen wir Ihnen unser Projekt sowie den Nutzen für Ihr Unternehmen in einem persönlichen Gespräch vor. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Matthias Zacher
Senior Consultant
Tel.: +49 69 90502-116
E-Mail: mzacher@idc.com